canon

Überblick

Was canon ist, wer es nutzt und wie weit die Umstellung der Produkte reicht.

canon ist die gemeinsame Datenschicht von drei Produkten für Schulen:

Produkt Aufgabe Form
roster Schülerakte: Stammdaten, Sorgeberechtigte, Laufbahn, Schulwechsel, Förderplanung Webanwendung
score Noten, Zeugnisse, Abschlüsse Webanwendung
timbra Stundenplanung, Vertretungen Desktop-Anwendung

Der Name kommt vom Canonical Data Model: ein Datenmodell, nach dem alle Beteiligten arbeiten, statt Daten zwischen eigenen Modellen zu übersetzen.

Was canon enthält

  • Das Datenmodell als SQL-Migrationen: der gemeinsame Kern (Schema kern) und je ein Schema für die Fachdaten von roster, score und timbra.
  • Rechte und Mandantentrennung in der Datenbank, für alle Produkte gleich.
  • Ein Go-Modul, das score und roster einbinden: Verbindung, Migration, Rechtekontext je Anfrage.
  • Die Kern-API für timbra, als Teil von score und roster, kein eigener Dienst.
  • Synthetische Demo-Schulen, die alle drei Produkte gemeinsam nutzen.

canon ist kein eigenes Produkt mit Oberfläche. Eine Schule betreibt score, roster oder beide; canon kommt mit ihnen.

Allein oder im Verbund

Jedes Produkt läuft allein. Ob eine Schule ein Produkt oder mehrere einsetzt, ist ihre Entscheidung und lässt sich später ändern:

  • Allein: score und roster haben ihre eigene Datenbank, aber nach demselben Modell. timbra speichert lokal in einer Datei.
  • Im Verbund: score und roster teilen sich eine Datenbank, timbra liest und schreibt über die Kern-API. Jede Angabe wird nur an einer Stelle geführt; es gibt keinen Import zwischen den Produkten.

Warum diese drei Produkte zusammengehören: Warum ein Verbund.

Stand

Produkt Stand im Verbund
score arbeitet auf canon, bietet die Kern-API an
roster arbeitet auf canon, pflegt Personen, Klassen und Schülerakte, bietet die Kern-API an
timbra Kern-API steht bereit; der Verbund-Anschluss in timbra ist geplant, timbra arbeitet heute allein

Datenmodell, Rechte und Kern-API sind gegen PostgreSQL 16 getestet. Alle Daten in Entwicklung, Tests und Vorführung sind synthetisch.

Grundsätze

  • Betrieb in Deutschland: in deutschen Rechenzentren oder auf Servern der Schule bzw. ihres Trägers.
  • Keine anbieterspezifischen Dienste: PostgreSQL ohne Erweiterungen, die nur verwaltete Angebote haben; dasselbe Modell trägt eine Schule und ein ganzes Land.
  • Kein Produktwissen im Kern: In kern steht nur, was mindestens zwei Produkte brauchen. Länderrecht steht in den Regelpaketen der Produkte, nicht im Datenmodell.
  • Keine KI-Dienste mit Fach- oder Personendaten.