CASOON · Proof of Concept
Die Schülerakte, digital und nach Landesrecht.
roster führt, was eine Schule über ihre Schülerinnen und Schüler wissen muss: Stammdaten, Sorgeberechtigte, Klassen und Laufbahn, Schulwechsel, Förderplanung. Wer welchen Teil der Akte sieht, entscheidet die Datenbank nach Rolle. Fristen und Übermittlungsregeln stehen in Regelpaketen des Landes, nicht im Programmcode.
Was roster im Verbund tut
- pflegt Schüler, Sorgeberechtigte, Lehrkräfte als Personen, Schuljahre und Klassen
- gibt score das Förderkennzeichen und den Zeugnisvermerk des Notenschutzes, sonst nichts aus der Förderung
- übermittelt beim Schulwechsel nach XSchule 1.2, im Verbund direkt in den Eingang der Zielschule
- bietet Akten nach Fristablauf dem Archiv an und löscht mit Nachweis
- Bereiche der Akte mit eigenen Zugriffsrechten je Rolle
- 9
- Stufen für sensible Bereiche: Verweis auf Papier, verschlüsselte Anlage, digital
- 3
- Länder als Regelpaket: Mecklenburg-Vorpommern und Bayern als Gegenprobe
- 2
- Importschritte zu score und timbra im Verbund
- 0
Was roster für eine Schule leistet
Akte von der Aufnahme bis zur Löschung
Aufnahme mit Sorgeberechtigten, Versetzung und Klassenwechsel, Abgang, Stammblatt als barrierefreies PDF. Nach Ablauf der Frist bietet roster die Akte dem Archiv an und löscht danach mit Nachweis.
Rechte nach Bereich
Klassenleitung, Fachlehrkraft, Sekretariat, Sonderpädagogik und Beratung sehen je nur ihren Teil der Akte. Sperrvermerke halten Anschriften zurück. Geprüft wird in der Datenbank, nicht in der Oberfläche.
Schulwechsel ohne Abtippen
Was übermittelt werden darf, sagt das Regelpaket. Der Datensatz folgt XSchule 1.2. Im Verbund geht er direkt an die neue Schule, sonst als Datei. Die Übernahme hat einen Probelauf.
Förderplanung
Förderbedarf, Nachteilsausgleich, Notenschutz und Förderpläne mit Fassungen. Inhalte liegen verschlüsselt, jeder Abruf steht im Protokoll. Die Schule entscheidet, wie digital sie diese Bereiche führt.
Landesrecht als Daten
Aufbewahrungsfristen, Übermittlungsregeln, Förderung und Volljährigkeit stehen in versionierten Regelpaketen mit Fundstelle und Fallbeispielen. Ein anderes Land bekommt eigene Pakete.
Rechte nach Bereich der Akte
| Bereich | Sekretariat | Schulleitung | Klassenleitung | Fachlehrkraft | Sonderpädagogik | Beratung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stammblatt, Sorgeberechtigte | alle | alle | Klasse | – | alle | – |
| Anschrift, Kontakt | alle | alle | Klasse | – | – | – |
| Laufbahn, Ämter | alle | alle | Klasse | Unterricht | Unterricht | – |
| Leistung | – | alle | Klasse | – | Unterricht | – |
| Förderung | – | alle | Klasse | – | alle | – |
| Gesundheit | – | alle | – | – | – | – |
| Beratung | – | – | – | – | – | alle |
| Kinderschutz | – | alle | – | – | – | – |
| Sonstiges | alle | alle | Klasse | – | – | – |
alle: alle Schüler der Schule · Klasse: die eigene Klasse · Unterricht: Schüler im eigenen Unterricht
Die Datenbank entscheidet bei jeder Abfrage aus Rolle, Klassenleitung und Lehraufträgen, welche Bereiche einer Akte sichtbar sind. Die Schulleitung kann für eine einzelne Akte zusätzlich Einsicht freigeben.
Stand: Proof of Concept, Oktober 2026Verbund
score, roster und timbra laufen jeweils allein. Setzt eine Schule mehr als eines ein, arbeiten sie auf einer gemeinsamen Datenbasis, canon: Jede Person, jede Klasse und jeder Kurs ist nur einmal erfasst, mit einem Rechtesystem und einem Protokoll für alle.
- rosterSchülerakteStammdaten, Sorgeberechtigte, Klassen und Laufbahn, Schulwechsel, Förderplanung. Im Verbund pflegt roster Personen und Klassen.
- scoreNoten und ZeugnisseLeistungen, Noten, Konferenzen, Zeugnisse und Abschlüsse. Im Verbund liest score Schüler und Klassen aus roster, ohne Import.
- timbraStundenplanungDesktop-Anwendung: Stundenplan rechnen, freigeben, Vertretungen. Im Verbund plant timbra den Unterricht und sieht Schüler nur als Anzahl.
- canonGemeinsame DatenschichtEin Datenmodell in PostgreSQL für alle drei: Personen, Klassen, Unterricht, Rechte und Protokoll werden nur an einer Stelle geführt.