Überblick
Was score ist, für wen es gedacht ist und wie weit der Proof of Concept reicht.
score ist eine Noten- und Zeugnisverwaltung für Schulen und schulähnliche Einrichtungen. Dieselbe Software soll eine einzelne Privatschule ebenso tragen wie alle Schulen eines Landes; der Unterschied ist Konfiguration und Anzahl der Instanzen, nicht der Code.
Ausgangslage
Referenzland ist Mecklenburg-Vorpommern. Was dort landesspezifisch ist – Notenschlüssel, Gewichtung der Leistungsarten, Versetzung, Abschlüsse, Aufbewahrung –, steht nicht im Kerncode, sondern in Regelpaketen. Ein anderes Land bekommt eigene Pakete, die von den gemeinsamen KMK-Grundlagen erben.
Der Proof of Concept bildet drei Wege vollständig ab, jeweils von der ersten Note bis zum Abschlusszeugnis:
| Pfad | Schulart | Besonderheiten |
|---|---|---|
| 1 | Regionale Schule | Notenstufen 1–6, Anspruchsebenen, Versetzung mit Ausgleich, Arbeits- und Sozialverhalten, Mittlere Reife |
| 2 | Gymnasiale Oberstufe | Punkte 0–15, Kurse LK/GK, Einbringung, Abiturprüfung, Facharbeit, besondere Lernleistung |
| 3 | Berufsschule | Lernfelder, Ausbildungsbetriebe, Abschlussnote mit Prädikat, Berufsvorbereitung |
Für Entscheider
- Rahmenbedingungen: Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Barrierefreiheit und Auslegung des Betriebs
- Kriterienkatalog: was score leistet, in zehn Bereichen mit Stand, vom Betrieb an einer Schule bis zum Rechenzentrum
- Funktionsweise: von der Note zum Zeugnis, Schularten, Rollen
- Datenhaltung: Datenfluss, Mandantentrennung, Protokoll, Aufbewahrung und Ausstieg
- Betriebsvarianten: Profile, Betriebsmodelle, Kosten-Richtwerte
- Weg zur Einführung: was fehlt, offene Fragen, Vorführung
Grundsätze
- Daten in Deutschland. Produktiver Betrieb nur in deutschen Rechenzentren oder auf Servern der Einrichtung bzw. ihres Trägers.
- Keine echten Daten außerhalb des Betriebs. Entwicklung, Tests und Vorführung nutzen einen Generator für erzeugte Schulen.
- Regeln mit Fundstelle. Jede Regel nennt ihre Rechtsgrundlage; ob sie gegen den Verordnungstext geprüft ist, steht am Paket.
- Vorschlag statt Automatik. Die Software rechnet und begründet, Menschen entscheiden.
- Barrierefreiheit. Ziel ist WCAG 2.2 AA nach EN 301 549, nutzbar ab 360 px Breite.