Was man braucht
Avilo läuft auf einem Praxisrechner – oder auf mehreren, die eine gemeinsame Datenbank im Praxisnetz nutzen. Kein Internetzugang, keine Cloud.
Betriebsmodell
Avilo ist eine Desktop-Anwendung und kennt zwei Betriebsarten:
- Ein Arbeitsplatz: Anwendung und Daten liegen auf einem Rechner. Mehrere Personen arbeiten an diesem einen Rechner, jede meldet sich mit eigenem Namen und PIN an.
- Mehrere Arbeitsplätze: Empfang, Behandlungsräume und Verwaltung arbeiten gleichzeitig auf eigenen Rechnern mit denselben Daten. Diese liegen in einer PostgreSQL-Datenbank auf einem Server im Praxisnetz. Bucht zum Beispiel an zwei Arbeitsplätzen gleichzeitig jemand den letzten freien Platz, bekommt ihn genau einer.
Avilo nimmt keine Verbindung ins Internet auf und nutzt keine externen Dienste. Im Serverbetrieb spricht es nur mit dem Datenbankserver der Praxis.
Arbeitsplatz
| Betriebssystem | macOS oder Windows (Desktop) |
| Bildschirm | mindestens 960 × 600 Pixel, empfohlen 1280 × 800 oder mehr |
| Netzwerk | nur im Serverbetrieb: Verbindung zum Datenbankserver im Praxisnetz |
| Speicherplatz | für die Anwendung, die Sicherungen und – bei einem Arbeitsplatz – die lokale Datenbank |
| Benutzerkonto | ein eigenes Betriebssystem-Konto für den Praxisbetrieb |
Unter Windows nutzt Avilo die Microsoft-Edge-WebView2-Laufzeit, die auf aktuellen Windows-10- und Windows-11-Systemen bereits vorhanden ist.
Avilo lässt sich pro Rechner nur einmal gleichzeitig starten.
Server (nur bei mehreren Arbeitsplätzen)
- Ein Rechner oder NAS im Praxisnetz mit PostgreSQL (Version 16 oder neuer empfohlen), der läuft, solange in der Praxis gearbeitet wird.
- Eine leere Datenbank und ein eigener Datenbankbenutzer für Avilo mit starkem Passwort. Die Tabellen legt Avilo beim ersten Verbinden selbst an.
- Möglichst eine verschlüsselte Verbindung (TLS); Avilo nutzt sie, wenn der Server sie anbietet.
Empfehlungen
- Festplattenverschlüsselung einschalten (FileVault unter macOS, BitLocker unter Windows) – auf jedem Arbeitsplatz und auf dem Server. Avilo verschlüsselt seine Datenbank nicht selbst, siehe Daten und Sicherung.
- Bildschirmsperre des Betriebssystems nach kurzer Inaktivität einstellen. Avilo sperrt sich nicht automatisch.
- Sicherungen auf ein anderes Gerät kopieren und verschlüsseln. Avilo sichert täglich selbst und kopiert die Sicherungen auf Wunsch auf eine Freigabe oder einen USB-Stick; mit einem Sicherungspasswort sind sie dort nicht im Klartext lesbar.
Bezug der Anwendung
Öffentliche Installationspakete gibt es derzeit nicht. Avilo wird von CASOON für den jeweiligen Einsatz bereitgestellt; siehe Installation und erster Start.